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Grenzwerteinhaltung leicht gemacht

Phosphatkontrolle in der Tiefkühlgemüseproduktion mit Liquiline System CA80PH

Die gesetzlichen Auflagen für die Phosphatkonzentration am Auslass industrieller Kläranlagen sind sehr streng. Für Pasfrost stand daher fest: Um die Einhaltung dieser strengen Auflagen zu gewährleisten, war eine automatisierte, einfach zu bedienende Lösung erforderlich. Der Analysator Liquiline System CA80PH kann sehr niedrige Phosphatkonzentrationen genau messen und ist nach seiner Installation äußerst wartungsarm.

Industrielle Kläranlage bei Pasfrost ©Endress+Hauser

Die Kläranlage von Pasfrost am Standort Passendale in Belgien

Die Vorteile auf einen Blick

  • Genaue und zuverlässige Phosphatmessungen gewährleisten die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

  • Die beiden CA80PH Analysatoren sind wartungsarm und einfach zu bedienen.

  • Kosteneinsparungen durch effizientere Phosphatelimination, da die Dosierung des Fällmittels in Abhängigkeit der Messergebnisse angepasst werden kann.

Pasfrost Logo

“In unserer neuen Industriekläranlage profitieren wir von der Sicherheit automatisierter, vergleichbarer Messwerte.”

Alexander Wallays
Pasfrost NV.

Die Herausforderung

Pasfrost verarbeitet frisch geerntetes Gemüse zu Tiefkühlgemüse. Dabei sind viele Prozessschritte notwendig, bei denen Wasser verbraucht wird. Die neue Kläranlage ist für die Reinigung von 250 m3 Wasser pro Stunde ausgelegt. Darüber hinaus verfügt Pasfrost über eine Wasseraufbereitungsanlage, in der das Unternehmen einen Großteil des anfallenden Abwassers zu Trinkwasser aufbereitet, das anschließend wiederverwendet wird. Das zusätzliche aufkonzentrierte Abwasser aus dieser Trinkwasseraufbereitungsanlage stellt den Kunden vor große Herausforderungen, was die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften angeht.

Unsere Lösung

Pasfrost installierte zwei CA80PH Analysatoren: Der erste misst das Phosphat im Wasser nach der anaeroben Behandlung. Der zweite Analysator führt eine Messung nach dem Denitrifikationsschritt durch. Pasfrost entschied sich für den CA80PH, da sein Molybdänblau-Verfahren im Vergleich zu der von Wettbewerbern verwendeten Gelbmethode zu deutlich genaueren Messergebnissen führt. Laut Gesetz muss die durchschnittliche Phosphatkonzentration am Auslass der Kläranlage in Belgien unter 3 mg/L liegen.

Durch das Konzentrieren des Abwassers in der Trinkwasseraufbereitungsanlage um den Faktor vier muss die Phosphatkonzentration nun weniger als 0,75 mg/L betragen. Bei derart niedrigen Phosphatkonzentrationen ist die Gelbmethode bei gelblichem Wasser (wie Abwasser) fehleranfällig. Im Gegensatz dazu liefert der CA80PH nach der Blaumethode zuverlässige Messwerte, die die Einhaltung der Abwassergesetzgebung gewährleisten.