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Emmi hält die Abwasserkosten in Schach

Grosses Einsparpotential dank moderner Messtechnik

Die Kapazität der Abwasservorbehandlung steigern, ohne die Anlage physisch zu vergrössern. Was illusorisch klingt, ist tatsächlich möglich: Bei Emmi in der Schweiz haben Digitalisierung und dynamische Regelkonzepte Einzug erhalten und beträchtliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Zudem wurde den Grundsätzen der Nachhaltigkeit entsprochen.

Schema Abwasservorbehandlung

Vorteile

  • Geringe Investitionskosten durch wegfallende bauliche Massnahmen

  • Tiefe Betriebskosten durch exaktes Dosieren von Betriebsmitteln

  • Energieeinsparungen durch Verzicht auf Umwälzpumpen

  • Sicherer Betrieb unter Einhaltung der gesetzlichen Einleitbedingungen

  • Wartungsfreundliche Online-Analytik

Stephan Zingg

“Durch die Lösung von Endress+Hauser konnte der Bau eines zusätzlichen Stapelbeckens vermieden werden. Dadurch haben wir beträchtliche Kosten eingespart.”

Herr Stephan Zingg, Projektleiter Molkereitechnik
Emmi Schweiz AG

Anforderungen 

Es fallen rund 100 m3 Abwasser pro Stunde an und dies über 24 Stunden pro Tag. In den meisten Fällen liegt der pH-Wert über 11.0.Um die Einleitbedingungen einzuhalten, sollte die hydraulische Kapazität vergrössert werden: Der Bau eines zusätzlichen Stapelbeckens hätte hohe Kosten verursacht. Für Endress+Hauser Schweiz galt es, eine alternative Lösung zu finden.

Lösung

Die bestehenden Becken wurden durch kleine bauliche Anpassungen dem Konzept einer Durchlaufneutralisation angepasst: Das Abwasser aus den Produktionsbetrieben fliesst über ein Einlaufbecken in ein Stapelbecken. Rührwerke im Stapelbecken sorgen für eine schnelle Durchmischung und eine Abschwächung der Belastungsspitzen. Die Neutralisation wird so mit einem gleichmässigeren pH-Wert beliefert. Dort wird das Abwasser im Durchlaufverfahren gemäss den gesetzlichen Vorgaben neutralisiert.