Transport
Lieferung von Know-how
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| Messung | Seetransport |
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Immer mehr Kohlenwasserstoffe werden in Tankschiffen transportiert. Demzufolge werden weltweit Rohölbe- und -entladestationen gebaut. Auch die stark wachsende Nachfrage nach Gas macht zusätzliche Lagerkapazitäten in Terminals und Tanks erforderlich. Die gesamte Supply Chain umfasst eine steigende Zahl von Tankfahrzeugflotten für den Schienen- und Straßenverkehr - mit den zugehörigen Verladestationen.
Rohölverladestation Die Beladung eines Rohöltankers beläuft sich schnell auf einen Transferwert von 1.000.000 US$/h. Bei einer Ungenauigkeit von nur +/- 0,1% wird demzufolge ein Wert von bis zu 2.000 US$ für jede Pumpstunde erreicht. Wird diese Ungenauigkeit um nur 0,1% Punkte verringert, ergibt sich daraus bereits ein großes Potenzial für Ihr Unternehmen, mit der gleichen Menge an verkauftem Rohöl einen höheren Ertrag zu erzielen.
Bruttovolumen, Normvolumen, Reinöl Die allgemeine Standardtechnologie besteht darin, den Tankinhalt durch präzise Füllstandmessung zu ermitteln. Zum Einsatz kommen mechanische Schwimmer & Bänder, manuelle Messung mit Maßband oder hochgenaue Radar- oder Servotechnologie. Um jedoch das Normvolumen zu erreichen oder die Massezahlen einfach vergleichen zu können, müssen viele andere Parameter wie z. B. Temperatur, Rohöldichte, Masstabellen, Expansionsfunktionen u. v. m berücksichtigt werden. Die Temperatur hat einen großen Expansionseffekt: Für jedes Kelvin beträgt die Rohölexpansion 0,1 %, was 1 mm/K ergibt. Für einen 22 m (70 ft) hohen Tank sind dies 22 mm (1 Zoll). Bei einer Standardtankgröße von 50 m (160 ft) Durchmesser ergibt eine Änderung von nur 1mm ein Volumen von 9 bbl. Allerdings werden Einflüsse wie starke Winde oder Sonneneinstrahlung auf einer Seite des Tanks bei der Messung normalerweise vernachlässigt. Bevor größer ausgelegte Massedurchfluss-Messgeräte zur Verfügung standen, waren volumetrische Messungen die einzige Alternative. Gleichgültig, um welches Messprinzip es sich handelte - PD-Messgeräte, Turbinen oder die Ultraschall-Technologie -, alle Messungen mussten in Volumenfluss umgerechnet und zudem anhand eines Druck- und Temperaturberichtigungswertes und Viskosität der Flüssigkeit korrigiert werden. Das Coriolis-Massedurchfluss-Messgerät der Serie Promass F ermöglicht die Messung des Massedurchflusses direkt in t/h. Die Korrektur gestaltet sich dank eines Durchflussrechners wesentlich einfacher, wodurch sich Reinöl oder Normvolumen in BOPD wesentlich schneller ermitteln lassen.
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Messgeräte befinden sich an Bord von Schiffen, in Frachtterminals und im Hafen.
Ausbalancieren von Schiffen Nach der Beladung müssen die Schiffe ausbalanciert werden. Zu diesem Zweck wird so genanntes Ballastwasser vom Hafenbecken in die Ballast-Wassertanks des Schiffes gepumpt. Bevor das Ballastwasser an Bord gepumpt wird, wird die Torsion des Schiffes überprüft. (3° Steuerbord, 3° Backbord). Kurz bevor das Schiff in seinen Zielhafen einläuft, muss das Ballastwasser auf Hochsee ausgetauscht werden, um eine Verschmutzung der lokalen Flora und Fauna zu vermeiden. Es ist ausgesprochen wichtig, die komplizierte Wasserverteilung innerhalb des Schiffs zu überwachen und zu regeln. Hierfür sind eine präzise und zuverlässige Mess- und Automatisierungstechnik erforderlich.
Fluid Management Während des Befüllens des Tankers muss das Personal auf der Brücke genauen Überblick über Füllstand und Verteilung in den einzelnen Tanks haben. Dies wird durch intelligente, digitale Verknüpfung - z. B. über ein Bussystem - der einzelnen Füllstandmessgeräte sowie durch Visualiserung über ein PC-Steuerungssystem erreicht. Betrieb und Konfiguration der Messgeräte können von jeder Stelle an Bord des Schiffes aus durchgeführt werden.
Erkennung von Wassereintritt Während des Transports von Schüttgütern (in s. g. Bulkcarriern), wird der Ladebereich nach oben hin (d. h. zur Außenseite hin) oftmals nicht verschlossen. Aus diesem Grund müssen die Wägezellen permanent auf eintretendes Wasser überprüft werden. Diese Messungen - auf einer Höhe von 0,5 bis 2,0 m - sind von der IMO (International Marine Organization) vorgeschrieben. Eine präzise und zuverlässige Messung ist für die Sicherheit und Schwimmfähigkeit des Schiffes von größter Bedeutung, da eintretendes Wasser eine Neigung und damit das Sinken des Schiffes verursacht. Zusätzliche Erkennung von Wassereinleitung - in s.g. Leerräumen - ist ebenfalls erforderlich, um unbemerkte Zusammenstöße oder den Schweregrad solcher Zusammenstöße zu erkennen.
Überlaufsicherheit Bei der Befüllung der an Bord der Schiffe befindlichen Tanks muss rechtzeitig erkannt werden, dass sich der Füllstand der 100%-Marke nähert, damit der in Hochgeschwindigkeit ablaufende Füllvorgang gestoppt werden kann. Aus Sicherheitsgründen sind in den Tanks Grenzschalter auf zwei verschiedenen Höhen angebracht, die rechtzeitig das Ende der Befüllung signalisieren.
Eichpflichtiger Verkehr Während der Verladung von Kohlenwasserstoffen ist eine präzise volumetrische Messung notwendig, um die genauen Import- und Exportgebühren festzulegen. Das Material (Flüssigkeit) ändert sich je nach den Bedi ngungen. Schwankende Temperaturen, Dichten und Viskositäten müssen bei der Messung berücksichtigt werden. Selbst kleine Änderungen in großvolumigen Tanks stellen schon große Volumenänderungen dar. Eine optimale Lösung zur Messung des ein- und ausfließenden Volumens ist eine zuverlässige Durchfluss-Messtechnik, gekoppelt mit einer präzisen Füllstandmessung an Bord des Schiffes oder in den Tanks an Land. Die Messung der verschiedenen Werte ist ausgesprochen wichtig. Hierzu werden unterschiedliche Sensoren eingesetzt, um Dichte und Temperatur zu bestimmen und die Unterschiede zu berücksichtigen und zu berechnen, die sich mit den Temperaturänderungen ergeben.
Fluid Management Für das so genannte Fluid Management in Ladetanks wird ein zentralisiertes System zur Füllstandmessung eingesetzt. Das System besteht aus Sensortechnologie, Ventilen und geeigneter Transmitterelektronik.
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